Unsere Wandertipps für Ihren Aktivurlaub

Das Wanderparadies Vinschgau erkunden

Von gemütlichen Wanderungen auf den Waalwegen im Tal über Höhenwege entlang der Waldgrenze bis zu Bergwanderungen im Hochgebirge gibt es im Vinschgau und Umgebung so einiges zu erleben. Wir haben als Wandertipps die interessantesten Wanderwege und Touren der Umgebung zusammengefasst, sowohl für Familien als auch für alle Bergsteiger, die während dem Aktivurlaub im Vinschgau höher hinaus wollen.

 

Waalwege und kürzere Wanderungen   Höhenwege und längere Wanderungen   Bergwanderungen und Hochtouren
Schnalswaal   Vinschger Höhenweg Etappe 1   Vermoispitze
Tarscher Jochwaal   St. Martiner Höhenweg   Kofelraster Seen
Leiten und Bergwaal   Meraner Höhenweg   Payerhütte
Ilswaal und Zaalwaal   Marteller Höhenweg   Piz Chavalatsch
Vernagt Stausee       Hasenöhrl
Schlanders Rundwanderweg        

 

Schnalswaal

Kastanienhaine und Mischwälder erwarten Sie bei der leichten Wanderung durch das Schnalstal. Waale wurden von Vinschger Bauern errichtet, um die trockenen Felder im Tal im Sommer mit Wasser aus den Quellen der Berge zu versorgen. Bis heute sind daraus ideale Wanderwege geworden, die wir für Herbsttage und als Familienwanderungen empfehlen.

Wandern auf den Spuren des Wassers

Dauer: 2h 15m | HM: 382 hm | Kondition: ** | Panorama: ****

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Die Wanderung entlang des Waals beginnt auf dem Dorfplatz von Kastelbell. Von hier aus startet der Weg Nummer 3 – der Schnalswaalweg. Angenehm führt der Weg durch Kastanienhaine und Mischwälder bis hin zum Schloss Juval. Das Messner Mountain Museum und Schloss von Reinhold Messner kann dort besichtigt werden. Direkt am Waalweg unterhalb von Schloss Juval befindet sich eine Waalerhütte und eine funktionsfähige Waalschelle. Diese Waalschelle führt von April bis September Wasser und kann auch ausgiebig besichtigt werden.

Der Waalweg kann auch abgekürzt werden, indem man die Wanderung in Galsaun oder Tschars beginnt, dafür kann man auch noch bis nach Karthaus im Schnalstal wandern und somit den ganzen Waal abwandern.



Tarscher Jochwaal

Die Wanderung zum Tarscher Jochwaal ist ein schöner hochalpiner Wanderweg mit herrlichem Panoramablick. Der Tarscher Jochwaal ist einer der höchstgelegenen Waale der Alpen und somit ein Kulturdenkmal des Vinschgaus. Dieser Waal, von dem heute noch Überreste in Form von Aquädukten auf Sie warten, wurde im Jahr 1782 erbaut und leitete das Wasser des Kuppelwiesbaches nach Vinschgau, wo es dann im Tal zur Bewässerung diente. Der Waal wurde schon lange eingestellt, jedoch sieht man heute noch am Latscher Jöchl die Überreste des damaligen Waals.

 

Dauer: 3h | HM: 690 hm | Kondition: **** | Panorama: *****

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Unsere Tour startet  an der Talstation des Tarscher Sessellifts. Dieser Führt uns auf 1.940 m zur Tarscher Almhütte und Almlounge. Von hier aus wandern wir los und steigen auf dem Weg 1 hinauf zur „Zirmruanhütte“ auf 2.252 m. An der Zirmruanhütte führt uns ein Bergsteig weiter bis zum von Weitem erkennbaren Wetterkreuz auf 2.436 m, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Hier legen wir eine kurze Rast ein und genießen das atemberaubende Panorama, welches uns die umliegenden Gipfel bieten.

Nach einer kurzen Stärkung mit eingenem Proviant führt von dort aus der Waalweg (Weg Nr. 2) auf das Latscher Joch. Hier sehen wir nun schon die Überreste des alten Waals. Von hier aus wandern wir entlang des Weges Nr. 2 bis zur Lagscher Alm. Diese wurde 2015 erstmals eröffnet und lädt zu einer Pause ein. Nach einer Stärkung geht es weiter dem Ende entgegen. Wir folgem dem Steig Nr. 9 wieder zurück zur Bergstation Tarscher Alm.

Eine lohnende Tour, welche Trittsicherheit und Kondition vorraussetzt, die Anstrengung jedoch mit einem herrlichen Panorama und dem Denkmal belohnt, welches beweist, wie wichtig Wasser für den Vinschgau war.



Leiten und Bergwaal – Familienwanderung

Diese Familienwanderung führt uns entlang an zwei Waalen vorbei an der Churburg, mit der größten privaten Rüstkammer weltweit, durch eine Schlucht weiter zu Höhlen aus der Bronze- und Eisenzeit. Ein leichte Wanderung mit viel Abenteuer und Erlebnis für die ganze Familie.

 

Dauer: 2h 30m | HM: 350 hm | Kondition: ** | Panorama: ****

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Wir beginnen unsere Wanderung in Schluderns. Dieses erreichen wir gemütlich mit der Vinschger Bahn von Schlanders aus. Hierfür steht bei vorheriger Anmeldung an der Rezeption auch unser Shuttelservice zur Verfügung. In Schluderns angekommen wandern wir vom Schludernser Park am Dorfrand von Schluderns auf dem schmalen Fußweg Nr. M20 den Sonnenberg hinauf. Durch Wälder und Wiesen führt uns dieser Weg direkt bis zur Churbug. Eine Besichtiung dieses Renaissanceschlosses lohnt sich. Bewundern Sie die kostbaren Wandmalereien und statten Sie der Rüstkammer einen Besuch ab. Hier werden kleine Ritter große Augen machen.

Nach der Churburg führt uns der Weg weiter steil hinauf zum Vernalhof, oberhalb von Schluderns. Hier erreichen wir nun auch den ersten Waal unserer Wanderung – den Bergwaal. Ohne Halt in der Churburg erreichen wir diesen nach gut 45 Minuten. Nun folgen wir dem Begleitweg des Bergwaals auf teils ausgesetzten, jedoch mit Geländer gesicherten Wegen durch Wälder und über felsige Hänge. Bald erreichen wir die Schlucht des Saldurbaches, aus welchem der Waal sein Wasser bezieht.

Nach der Überquerung der Schlucht wandern wir entlang des Leitenwaals weiter. Dieser führt ebenso an felsigen Hängen vorbei bis nach Ganglegg, der Fundstätte einer befestigten Höhlensiedlung aus der Bronze- und Eisenzeit. Auch hier lohnt sich eine Besichtigung der Nachbildungen.

Wir folgen dem Leitenwaal, welcher uns wieder bis zurück nach Schluderns bringt. In Schluderns können wir noch einen Abstecher in das Vinschger Museum empfeheln, um mehr Einblick in das Leben der Höhlenbewohner zu bekommen.



Illswaal und Zaalwaal – zwischen Apfelblüte und Mühlen

Wandern zwischen blühenden Obstplantagen, alten Mühlen und Kastanienhainen. Die Wanderung auf dem Ils und Zaalwaal ist eine recht einfache Familienwanderung, die uns mit kleinen Abstechern zu wunderbaren Orten führt, so auch zum St. Ägidius-Kirchlein.

 

Dauer: 2h | HM: 300 hm | Kondition: ** | Panorama: *****

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Die Wanderung beginnt in Schlanders, von hier aus wandern wir anfangs auf der Sonnenpromenade durch Apfelplantagen, bis wir wieder im Dorf angekommen sind. Von dort aus folgen wir dem Wegweiser Ilswaal, welcher uns nun steil hinauf auf den Sonnenberg weißt. Auf gut 800 hm treffen wir nun auch auf den ersten unserer Waale – den Ilswaal. Der Begleitweg des Waals führt uns durch Obstplantagen, Kastanienhainen und kleinen Wäldern. Oberhalb des Waal sehen wir nun auch schon die St. Ägidius-Kirche. Es empfiehlt sich ein Aufstieg bis hoch zur Kirche.

Danach wandern wir weiter bis zum schmucken Dörfchen Kortsch. Hier können wir auch eine kurze Rast einlegen und uns das kleine Dorf im Vinschgau ein bisschen näher ansehen. Anschließend wandern wir den Weg weiter bis an den Rand der Ortschaft. Dort wartet ein weiterer Wegweiser, welcher uns zum Zaalwal führt. Wieder bergauf führt uns der Weg nun diesmal auf 1000 hm, von hier oben hat man den perfekten Ausblick auf das blühende Vinschgau. Entlagn dieses Waals säumen zwei alte Mühlen den Weg.

Auch zurück folgen wir dem Zaalwaal wieder bis nach Kortsch. Von Kortsch aus nehmen wir den Weg Nr. 15 ohne große Steigung bis nach Schlanders zurück. 



Vernagt Stausee – ein See mit Geschichte

Der Vernagter Stausee wurde in den 50er Jahren angelegt. Unsere Wanderung wird uns über Hängebrücken, durch Fichtenwälder und vorbei an Wasserfällen rund um den ganzen See führen. Diese gemütliche Wanderung ist ein Abenteuer für die ganze Familie.

 

Dauer: 2 h | HM: 20 hm | Kondition: ** | Panorama: ***

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Die Wanderung hat ihren Ausgangspunkt beim Leiterkirchel in Vernagt. Hier starten wir auf einem schmalen Wanderweg, den Weg Nr. 13, und wandern bis zum Seeende. Wir kommen durch Wälder und an malerischen Wasserfällen vorbei bis wir am Ende über eine Hängebrücke den Schnalser Bach queren.

Auf der anderen Seite des Sees erwartet uns eine gemütliche Wanderung vorbei an weidenden Lamas und den Stausee direkt zu Füßen. Für diesen Vernagter Stausee mussten damals acht Gehöfte und eine Kirche weichen. Wenn der See heutzutage einen geringen Wasserpegel hat, kann man die Spitze des Kirchturms aus dem See ragen sehen. 



Schloss Schlandersberg und Schlanders Rundwanderweg

Die Wanderung zum Schloss Schlandersberg führt uns entlang des Sonnenbergs bis hinauf zum Schloss Schlandersberg auf 1.100 m Höhe. Das Schloss wurde im 13. Jahrhundert erbaut und bekam im 16. Jahrhundert sein heutiges Aussehen. Der Weg ist lohnend und bietet einen herrlichen Ausblick ins Vinschgau und auf den Nördersberg.

 

Dauer 3-4 h | HM: 400 hm | Kondition: ** | Panorama: ****

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Unsere Wanderung startet in Vetzan und führt entlang des Sonnenbergs hoch über Schlanders und Vetzan zum Schloss Schlandersberg. Der Weg Nummer 12 führt uns leicht ansteigend auf den Sonnenberg, dort wandern wir schattig durch Wälder bis hin zur Kreuzung des alten Tappeinwegs (Nr. 11). Diesem folgen wir weiter durch Wälder leicht ansteigend und weiter ansteigend über den Weg 14 B in Richtung Schlandersberg. Von hier aus können wir schon einige Blicke auf das Schloss erhaschen.

Am Schloss angekommen ist es uns leider nicht möglich dieses zu besichtigen, da es zurzeit in Privatbesitz ist. Deshalb wandern wir auf dem Weg Nummer 7, den alten Schlossweg und den Weg Nummer 3, die Sonnenpromenade, weiter nach Schlanders. Hier können wir eine Rast einlegen und das Dorf Schlanders mit der Schlandersburg besichtigen.

Nach einer Stärkung können wir dann auch den Rückweg antreten. Dieser führt uns über die Sonnenpromenade, Weg Nr. 13, unterhalb des Sonnenbergs ins Dorfzentrum von Vetzan zurück.



Vinschger Höhenweg Etappe 1: Staben – St. Martin im Kofel

Eine Mehrtagestour erwartet Sie, wenn Sie den gesamten Vinschger Höhenweg in Angriff nehmen wollen. Von Schloss Juval zieht sich dieser bis hin zur Etschquelle am Reschen, ein Weg der insgesamt mit über 100 Kilometer und 5.000 Höhenmetern aufwartet und den gesamten Sonnenberg entlang führt. Am besten wandert man aber in Teilabschnitten, die durch die konstante Höhe zwischen 1.500 bis 2.000 m keine großen Schwierigkeiten aufweisen. Empfehlenswert und kulturell sehr lohnend ist der erste Teilabschnitt des Vinschger Höhenwegs.

Höhenwege im Vinschgau

Dauer: 6h | HM 1.480 hm | Kondition: **** | Panorama: *****

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Dieser Abschnitt startet vom Messner Mountain Museum oberhalb von Staben. Von hier aus führt uns der Weg entlang des Sonnenbergs bis nach St. Martin im Kofel. Die Etappe führt uns über den Turmsberg zum romantischen Weiler St. Martin im Kofel. Auf fast dem gesamten Weg hat man eine fantastische Aussicht auf die umliegenden Berge des Vinschgaus.

Der Weg von Juval bis zu St. Martin im Kofel ist eine der längeren Etappen des Höhenwegs – auf welchem wir 1.480 Höhenmeter zurücklegen, obwohl der höchste Punkt auf 1781 m liegt. 

In den Sommermonaten sollte diese Etappe möglichst in den Morgenstunden in Angriff nehmen, da man nicht allzu hoch ist und der Sonnenberg seinem Namen alle ehre macht.

Wer lust hat sich den gesamten Höhenweg genauer anszusehen, oder diesen ausführlich in Angriff zu nehmen, findet auf Berglouter, unseren Partner für Wanderungen und Touren eine ausführliche Beschreibung aller Etappen.



St. Martiner Höhenweg

Der Höhenweg bei St. Martin ist eine gemütliche Wanderung, welche mit guter Ausrüstung und Trittsicherheit ein Leichtes ist. Die Höfe, welche zur Einkehr laden, bieten zudem einen wunderbaren Panoramablick auf die umliegende Berglandschaft des Vinschgau. Die Tour kann als Familienwanderung oder leichte Tour beschrieben werden.

 

Dauer: 3 h | HM: 168 hm | Kondition: ** | Panorama: ****

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Den St. Martiner Höhenweg starten wir von der Talstation der Seilbahn in St. Martin. Bequem und ohne große Anstrengung bringt uns die Seilbahn zur Bergstation auf 1.700 m. Von hier aus wandern wir über einen Forstweg durch Wald und über Wiesen zu den Höfen Egg und Forra. Der Egg Hof – ein Buschenschank – lädt zur Einkehr und zum Verweilen ein. Auf der Speisekarte stehen typische südtiroler Spezialitäten und Gerichte, jeweils passend zur Jahreszeit.

Vom Egg Hof aus wandern wir über einen schmalen Steig etwas anspruchsvoller weiter (Trittsicherheit ist hier gefragt) bis zum Fallergraben. Nach der Überquerung des Grabens führt ein sanfter und einfacher Wandersteig, durch Wälder und über Wiesen wieder zurück bis nach Vetzan.

Um Ihnen die Tour noch zu erleichtern, steht Ihnen unser Shuttelbus für den Transport zur Seilbahn nach Latsch zur Verfügung.



Meraner Höhenweg

Der Meraner Höhenweg ist eine gekonnte Verbindung aus Wanderung und Bergtour. Insgesamt können Wanderer auf den ausgeschilderten Höhenweg knapp 100 km und 5.000 hm zurücklegen. Der Höhenweg zieht sich von Meran über den Sonnenberg durch die Texelgruppe vorbei an vielen Dreitausendern und zurück bis nach Meran.

 

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Durch die Länge des Höhenweges wird die Wanderung in sechs Etappen aufgeteilt und verliert somit an Schwierigkeit, wobei einige der Etappen auch zu Bergtouren gezählt werden können. So eine Etappe wollen wir Ihnen kurz vorstellen.

Die Etappe Nummer 4, auch „Königsetappe des Höhenwegs“ genannt, ist eine der Hochgebirgsetappen des Meraner Höhenweges. Wir beginnen diese Tour in Katharinaberg und wandern von dort in das Pfossental, von wo aus wir schnell über einen alten Militärweg an Höhe gewinnen. Auf der gesamten Wanderungen durch das Pfossental vorbei an den Eishöfen bis hin zum Talschluss auf dem Eisjöchl (2.895 m) begleitet uns eine fantastische Aussicht auf die Gletscher der Texelgruppe. Die Hohe Weiße mit 3.278 m und die Hohe Wilde flankieren das Eisjöchl, welches gleichzeitig auch den höchsten Punkt des Meraner Höhenweges markiert. Nach der Überschreitung des Eisjöchls gelangen wir in das Pfelderertal und erreichen nach einer kurzen Wanderung bergab die Stettiner Hütte. Diese wurde 2014 von einer Lavine erfasst und ist deshalb zur Zeit nur provisorisch zur Einkehr geöffnet. Deshalb wandern wir weiter bis in das autofreie Dorf Pfelders, welches gleichzeitig das Ende dieser Etappe markiert. 



Marteller Höhenweg

Das Martelltal ist bekannt für seine Erdbeeren und die weiten Almenwiesen. Diese Landschaft durchziehen zahlreiche Wanderwege und Gipfeltouren auf die höchsten Berge des Vinschgaus. Der bekannteste Wanderweg im Martelltal ist der Erdbeerweg. Jedoch hat das Martelltal auch andere, weniger touristische Wanderungen zu bieten. Eine davon ist die Wanderungen zur Stallwies, einem der höchstgelegensten Bergbauernhöfe Tirols.

 

Dauer: 6 h 30 m | HM: 150 hm | Kondition: *** | Panorama: ****

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Die Rundwanderung zur Stallwies beginnt beim Gasthof Enzian, dem Talschluss im Martelltal. Den Ausgangspunkt erreichen Sie einfach mit dem Linienbus von Martell Dorf aus. Hier startet unsere Wanderung und führt uns über einen Forstweg leicht ansteigend bis zur Lyfialm. Der Weg Nr. 8 bringt uns weiter, leicht ansteigend, bis hinauf zur Waldgrenze.

Nun überqueren wir das Rosimtal und erreichen nach drei Stunden auf 2.000 m Höhe die Schluderalm, den höchsten Punkt unserer Wanderung. Von hier geht es nun leicht Bergab bis nach Stallwies. Der Bergbauernhof lädt das ganze Jahr über zur Einkehr ein und bietet traditionelle Tiroler und Südtiroler Küche. Nach einer Stärkung bereiten wir uns wieder auf den Abstieg vor.

Dieser führt über den Weg Nr. 32 hinunter zum Gasthof Premstl und dann weiter auf asphaltierter Straße nach Martell Dorf.

Diese Wanderung erfordert neben Trittsicherheit auch ein gewisses Maß an Kondition, stellt aber für geübte Wanderer und Sportliche kein Problem dar. Die Aussicht zählt zu den besten unserer Wandertipps im Vinschgau. Auf jeden Fall eine Unternehmung wert.



Vermoispitze, fast ein 3.000er

Eine aussichtssreiche Tour bis auf fast 3.000m erwartet uns mit der Wanderung auf die Vermoispitze. Schon am Weiler St. Martin im Kofel lässt sich die umliegende 3.000er-Bergwelt bewundern. So hoch geht es aber bei unserer Wanderung nicht hinaus, dafür haben wir ein atemberaubendes Panorama auf die umliegenden Gletscher. Darunter das Hasenöhrl (3.257m), die Veneziaspitze (3.386m), die Zufallspitze und der Cevedale (3.769m).

 Hochalpine Bergtouren im Vinschgau

Dauer: 6h | HM 1.177 hm | Kondition: **** | Panorama: *****

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Unsere Wandertour zur Vermoispitze startet auf dem Hausberg unserer Residence, dem Vinschger Sonnenberg. Eine Besonderheit des Sonnenberg ist, dass er früh im Jahr bereits schneefreii und somit gut zu begehen ist. Die Tour fordert einiges an Kondition, jedoch wird man mit einem fantastischen Rund- und Ausblick belohnt. Wir starten in Latsch und lassen uns gemütlich mit der Seilbahn auf eine stolze Höhe von 1.740 m zum Weiler in St. Martin im Kofel bringen. Allein der Ausgangspunkt verspricht schon einiges an Panorama.

Nun starten wir über einen breiten Schotterweg (Weg Nr. 6/9) durch Lärchenwälder hindurch bis hin zum St. Martin Alpl, hier begegnen wir grünen Wiesen und großen Lärchen. Dieser Weg führt uns vorbei an einem Wasserspeicher bis unser eigentlicher Weg rechts abzweigt. Wir folgen dem Weg Nr. 9 weiter, immer der Beschilderung „Vermoi“ folgend und lassen die Waldgrenze hinter uns. Anschließend wird der Steig steiler und führt uns über begraste und teils felsige Hänge. Das Gipfelkreuz immer im Blick, nähern wir uns der Vermoispitze, welche mit einer Höhe von 2.929 m an die Dreitausender fast herankommt.

Der Abstieg von der Vermoispitze erfolgt über den selben Weg wie der Aufstieg.

Diese Tour ist eine sehr lohnende Bergtour in den Vinschger Bergen. Der 3.000er bleibt einem jedoch noch verwehrt, dafür ist der Rundumblick traumhaft und gespickt von den höchsten Bergen Südtirols.



Kofelraster Seen - Hoher Dieb - Tarscher Alm

Der Vinschgauer Nördersberg bietet ebenso wie der Sonnenberg viele abwechslungsreiche Wanderungen und Bergtouren. Eine davon ist die landschaftlich überaus lohnende Bergtour über von Tarscher Alm über die Kofelraster Seen bis hin zum Hohen Dieb.

 

Dauer: 5h 15m | Hm: 1.070 hm | Kondition: **** | Panorama: *****

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Der Startpunkt der Wanderung ist die Bergstation des Sessellifts Tarscher Alm. Von hier führt uns der Weg Nr. 1 über Almwiesen und den „unteren Scheibenböden“ bis hin zum Weg Nr. 15, welcher uns nach einem kurzen Abstieg direkt zu den Kofelraster Seen bringt. Die beiden Seen der Kofelraster See und der Langen See liegen schön eingebettet in die umliegenden Berge, die sich im smaragdgrünen Wasser der Bergseen auf 2.380 m spiegeln. Vorbei an den beiden Seen führt uns der Weg Nr. 4 über die Südseite des Gipfels auf den Hohen Dieb, der aus zwei Gipfeln besteht. Zuerst erreichen wir den Südgipfel auf der Ultner Seite mit seinem imposanten Gipfelkreuz. Hier können wir uns in das Gifpelbuch eintragen und dann weiter auf den etwas höheren Gipfel (2.730 m) auf der Vinschger Seite wandern.

Der Abstieg erfolgt über die Hohe Dieb Scharte hinunter zur Weggabelung mit Weg Nr. 15 und weiter über die Aufstiegsroute bis zurück zur Tarscher Alm.



Payerhütte – Zum Einstieg in den Ortler

Diese hochalpine Bergtour führt uns zu dem bekanntesten Ausgangspunkt für Ortler-Besteigungen, der Payerhütte auf 3.029 m Höhe. Umringt von Dreitausendern unter dem mächtigen König Ortler wandern wir von Sulden über die Tabarettahütte bis hinauf zur Payerhütte. Eine Wanderung mit viel Panorama und Erlebnis. Sie erfordert Trittsicherheit und eine gute Kondition, da insgesamt 1.193 Höhenmeter zurückgelegt werden. Für jeden bergbegeisterten und geübten Wanderer ist diese Hüttenwanderung zum Ausgangspunkt des Ortlers jedoch ein Muss.

 

Dauer: 5h 30m | Hm: 1.193 hm | Kondition: **** | Panorama: *****

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Den Ausgangspunkt unserer Hochtour markiert die Langensteinbahn in Sulden. Von hier aus wandern wir bis zur St. Gertraud Kirche. An der Kirche angelangt folgen wir dem Weg Nr. 5, der uns durch einen bewaldeten Hang bis hoch zu den Schöpfgräben und der Waldgrenze führt. Wir folgen den Weg Nr. 4 weiter bis zum Weg Nr. 4a, welcher von der Bergstation des Sessellifts herführt.

Hier oben bedarf es einiges an Trittsicherheit, denn es geht weiter über die Martlmoräne, welche wir gleich auch überqueren. Am Fuße des Grashanges zur Martlscheid wurde für die Verunglückten auf diesem Berg ein Gedenkstein errichtet. An diesem wandern wir vorbei und steigen den steilen Hang über einen Serpentinensteig hinauf bis zur Martlscheid auf 2.556 m, wo auch die Tabarettahütte zu finden ist.

Die Tabarettahütte ist über die Sommermonate bis hinein in den Oktober für eine Einkehr geöffnet. Bereits hier erwartet uns ein wunderbarer Ausblick auf die umliegenden Berge und Täler, bis hinauf zur Ortlerspitze. Nach einer kleinen Stärkung führt uns unsere Wanderung weiter zur Payerhütte, dem Schutzhaus am Ortler.

Die Payerhütte, benannt nach dem Kartographen und Polarforscher Julius Payer, erreichen wir über zahlreiche Serpentinen. Diese führen uns vorerst hoch zur Bärenkopfscharte und dann über einen ausgesetzten Pfad und eine Holzbrücke zur Tabarettascharte und weiter auf die nun schon sichtbare Payerhütte.

Der Ausblick von der Payerhütte aus ist atemberaubend. Weit lässt sich der Blick über die Berge bis hin zum Stilfserjoch und den Österreicher und Schweizer Alpen ziehen. Dazu kann auch hier eingekehrt werden, auch eine Übernachtung auf der Payerhütte ist in den Sommermonaten möglich, um dann am nächsten Tag König Ortler zu besteigen.



Piz Chavalatsch – Aussichtsreich an der Schweizer Grenze

Der Piz Chavalatsch markiert den östlichsten Punkt der Schweiz und ist ein wunderbarer, freistehender Aussichtsberg. Mit Blick in das Münstertal und zum Ortlergebirge hat man ein atemberaubendes 360°-Panorama. Der Gipfel ist leicht zu erklimmen, erfordert jedoch einiges an Kondition, da doch fast 1.000 Höhenmeter bewältigt werden müssen.

 

Dauer: 6h | HM: 980 hm | Kondition: *** | Panorama: *****

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Mit dem Auto fahren wir in Richtung Stilfserjoch und folgen der Stilfserjochstraße bis nach Gomagoi, wo wir dann rechts in Richtung Stilfs und kurz vor der Ortschaft links zum Fragges Weiler und weiter bis zum Wildgehege fahren. Dort parken wir unser Auto und gehen zu Fuß weiter.

Wir starten die Wanderung auf den Gipfel am Weg Nr. 2. Dieser bringt uns über einen Waldhang hoch zur Oberen und Unternen Stilfser Alm. Die beiden Almen sind bewirtschaftet und es lässt sich auch gut übernachten. Wir wandern jedoch weiter auf dem Weg Nr. 5. Dieser ist ein alter Militärweg, von denen es im Vinschgau viele gibt. Serpentine nach Serpentine geht es am steilen Hang weiter, mittlerweile oberhalb der Baumgrenze, bis zum Gipfel Chavalatsch.

Kurz vor dem Gipfel ist eine kleine Hütte zu sehen, eine ehemalige Zöllnerhütte, die heutzutage dem Amateurfunker als Relaisstation dient. Auf dem Gipfel selbst erwartet uns ein Gipfelkreuz und der Schweizer Grenzstein Nummer 29. Nun steht man an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Auf schweizer Seite befindet man sich am östlichsten Punkt der Schweiz.

Der Rückweg führt uns über den Weg 5A hinuter. Hier kommen wir noch am Stilfser Goldsee vorbei und wieder zurück zur Stilfser Alm, an der sich nun eine Einkehr lohnt. Hier gelangen wir nach einer kurzen Pause wieder auf den Weg Nr. 2 zurück zum Wildgehege und unserem Ausgangspunkt.



Hochtour Hasenohr

Diese leichtere Hochtour führt uns auf einen Gletscher, dem östlichsten Dreitausender des Oltermassivs, dem Hasenöhrl oder Hasenohr. Zwar ist die Tour nicht allzu anspruchsvoll, jedoch ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit auch auf dieser Hochtour ein absolutes Muss. Einige kleine Kletterpassagen erwarten den Wanderer, welche aber keine Schwirigkeiten beinhalten.

 

Dauer: 7 h | HM: 1.380 hm | Kondition: **** | Panorama: *****#

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Unsere Tour beginnt bei der Bergstation des Tascher Sesselliftes und somit bei der Tarscher Alm. Von hier aus wandern wir über den Weg Nummer 1 die Skipiste entlang bis zum Viehstall der Pfara Alm und weiter zum Wetterkreuz. Auf dem Wetterkreuz weißt uns der Wegweiser „Hasenöhrl“ den weiteren Weg. Wir wandern nun durch die Nordwestflanke des Marcheggs bis zum Latscher Joch auf 2.507 m Höhe. Das Latscher Joch ist auch die Heimat des höchsten Waals im Vinschgau, dem Jochwaal.  Dieser transportierte bereits im Jahr 1865 das Wasser von der Kuppelwieser Alm ins benachtbarte Vinschgau. Hier können wir noch die Überreste der Aquädukte des Waals sehen.

Vom Latscher Joch wandern wir den Weg Nr. 2 weiter in Richtung Hasenöhrl. Nun beginnt die Tour etwas anspruchsvoller zu werden, denn es geht über den felsigen Blockgrat weiter hinauf. Hier wandern wir unter imposanten Felsen hinweg auf einen gut markierten Steig, welcher ohne Trittsicherheit und Schwindelfreiheit schwer zu bewältigen ist. Die Kletterpassagen sind jedoch ohne weitere Ausrüstung einfach zu passieren. Jetzt geht es über den Grat weiter empor bis zum Gifpel des Hasenöhrls.

Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf das Vinschgau und auf Schlanders. Umgeben von Eisfeldern liegt der Gipfel des Hasenohr gut eingebettet und das Panorama entschädigt für die Anstrengungen.

Der Aufstieg erfolgt über die Abstiegsroute bis hinunter zum Latscher Joch und weiter zur Tarscher Alm. 



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